Astaxanthin

Wirkung, Erfahrungen, gesundheitsschädlich? | Wo kaufen?

Überblick

Astaxanthin ist ein Carotinoid, das natürlich vorkommt. Es ist für die Rotfärbung von Algen, Vögeln, Krustentieren und Fischen verantwortlich. Es gilt als natürliches Antioxidans, dessen Wirkung erforscht, aber noch nicht wirklich wissenschaftlich belegt ist. Die Forschungen dauern noch an. Dennoch gibt es zahlreiche Untersuchungen an Tieren und Menschen, bei denen stetig die Laborwerte überprüft und verglichen werden. Das Carotinoid erinnert vom Aufbau her an Provitamin A (Beta-Carotin). Die beobachteten Wirkungen von Astaxanthin sind breit gefächert und könnten, wenn sie auch bei jedem Menschen wirken, wie bisher vermutet, zahlreiche gesundheitliche Vorteile bieten.

Astaxanthin ist kein Medikament, kann aber als Nahrungsergänzungsmittel erworben werden. Wie bei den Carotinoiden auch, ist Astaxanthin fettlöslich. Bei der Einnahme der Nahrungsergänzungsmittel können Sie die Aufnahme steigern, wenn Sie zugleich ein wenig Fett zu sich nehmen.
Da Astaxanthin als starkes Antioxidans eingestuft wird, soll es laut Angaben der forschenden Wissenschaftler in der Lage sein, freie Radikale im Körper binden zu können. Freie Radikale sind dafür verantwortlich, dass Menschen schneller Altern. Freie Radikale begünstigen nicht nur die Entstehung von Tumorerkrankungen, sondern auch die Bildung von Falten, grauen Haaren und anderen erkennbaren Zeichen des Alters. Menschen, die regelmäßig über die Nahrung Antioxidantien aufnehmen, wirken auf den ersten Blick jünger, als sie sind. Der Organismus hat mehr Abwehrkräfte gegen Krankheiten, aber auch gegen Allergien und chronische Krankheiten, wie z. B. Diabetes. Antioxidantien sind in der Lage, im Körper die Oxidation, zu verhindern. Die Oxidation ergibt sich daraus, weil freien Radikalen, die im Organismus vorhanden sind, ein Elektron fehlt. Die freien Radikale sind daher auf der Suche nach einem Ersatz für das fehlende Elektron und entreißen dieses im Zufallsprinzip Körperzellen, die in der Nähe sind. Es kommt dann zu einer Schädigung der Körperzellen, die nur verhindert werden kann, wenn sie freien Radikale zuvor von Antioxidantien abgefangen und neutralisiert werden. Ansonsten würde eine Kettenreaktion entstehen, weil die Körperzellen, denen ein Elektron vom freien Radikal entrissen wird, selber zu freien Radikalen werden.
Die Entstehung freier Radikale hängt von der Lebensweise der Menschen ab. Durch falsche Ernährung, Alkohol, Aufnahme von Umweltgiften und zu starker Sonneneinstrahlung entstehen freie Radikale, die nach Möglichkeit „entschärft“ werden müssen, damit sie im Körper keinen Schaden anrichten können. Die Aufnahme von starken und potenten Antioxidantien ist daher in der heutigen Zeit wichtiger, denn je. Es ist also auch für Sie interessant, erfahren zu können, welche Möglichkeiten Sie haben, möglichst effektiv wirkende Antioxidantien aufnehmen zu können.

Wirkung und Anwendung

Die Wirkung von Astaxanthin auf den menschlichen Organismus ist sehr vielfältig und konnte bisher bei vielen Menschen beobachtet werden, dennoch fehlen viele wissenschaftliche Beweise. Nehmen Sie daher die folgenden Auflistung der möglichen Wirkung als Hinweis und ziehen Sie im Bedarfsfall Ihren behandelnden Arzt hinzu. Ich habe zahlreiche Wirkungen von Astaxanthin selber erfahren, kann aber dabei nur für mich selber sprechen und die Wirkung auf andere nicht garantieren. Dennoch hoffe ich, Ihnen mit meiner Zusammenfassung über Astaxanthin weiterhelfen, zu können. Folgende Wirkungen konnte ich recherchieren und über einen längeren Zeitraum bei mir entdecken:

  • weniger Augenentzündungen und eine bessere Sicht
  • weniger Falten und eine glattere Haut
  • weniger Schmerzen in den Gelenken
  • mehr Ausdauer beim Sport
  • gestärktes Immunsystem
  • seltener einen Sonnenbrand
  • seltener Entzündungen und schnellere Heilung bei Verletzungen
  • kein Sodbrennen und keine Blähungen mehr
  • ein harmonisiertes Magen- / Darmsystem
  • Linderung bei meinem Karpaltunnelsyndrom
  • attraktivere Ausstrahlung und eine gesteigerte Hautspannung am ganzen Körper
  • weniger Hautunreinheiten
  • keine spürbar, juckende Kopfhaut mehr
  • gesteigerte und gezielte Entgiftung mit Astaxanthin

Folgende Wirkungen werden dem Astaxanthin zugeschrieben und von vielen Nutzern beschrieben, da ich aber keinerlei gesundheitliche Probleme in diesen Bereichen hatte, kann ich aus meiner Sicht die Wirkung von Astaxanthin in folgenden Bereichen nicht selber bestätigen:
Astaxanthin wirkt Entzündungen im Körper entgegen. Nicht immer sind chronische Entzündungen im Organismus direkt erkennbar, daher fällt eine Linderung der Beschwerden erst auf, wenn die Entzündungen abgeklungen sind. Zumeist entstehen aus chronischen Entzündungen Gewebeschäden, die die Lebensqualität spürbar einschränken. Zu diesen Beschwerden, die sich durch die Einnahme von Astaxanthin verringern, lassen sich folgende Erkrankungen zuordnen:

  • Morbus Crohn
  • Glaukom (grüner Star)
  • Asthma
  • Arthritis
  • Reizdarmsyndrom
  • Arthritis
  • Alzheimer
  • Arteriosklerose
  • Parkinson
  • Schlaganfall
  • Diabetes
  • Colon Carcinom (Darmkrebs)
  • die Vergrößerung der Prostata
  • Steigerung der Fruchtbarkeit
  • beugt der Entstehung von Tumoren vor.

Entzündungen in Kombination mit einem geschwächten Immunsystem begünstigen die Entstehung von Tumoren. Mittlerweile wurden mehr als 200 Studien angefertigt, die sich mit der Wirkung von Astaxanthin gegen die Entstehung von Tumoren beziehen. Die Wissenschaftler, wie: 1999; Holick et al., 2002; Rock, und Moorhead et al., 2006, fanden heraus, dass beta-Carotin eine positive Wirkung als Tumorhemmer hat, aber Astaxanthin ca. 50 mal stärker gegen Tumore wirkt. Zudem wurde in einer Studie mit 20 teilnehmenden Paaren die Wirkungen von Astaxanthin auf die Fruchtbarkeit des männlichen Spermas erforscht. Es konnte festgestellt werden, dass oxidativer Stress auch in der Lage ist, die Beweglichkeit, und somit die Fruchtbarkeit, der männlichen Spermien, zu beeinflussen. Die Fruchtbarkeit der Probanden konnte in einigen Fällen verbessert werden.
Athleten und Menschen, die hart arbeiten oder viel Sport treiben, benötigen Astaxanthin, weil die normalen Oxidationsprozesse im Organismus durch die körperliche Anstrengung beim Sport und bei der Arbeit gesteigert werden. Damit die Oxidationsprozesse keine körperlichen Schäden mit sich führen und die Regenerationsphase schneller verläuft, ist die vermehrte Aufnahme von Antioxidantien angeraten. Spürbar wird, dass durch die Aufnahme von Antioxidantien die Auswirkungen von einem Muskelkater senken. Entzündungen in den Gelenken wird vorgebeugt. „Muskelkater“ wird durch Milchsäure (Laktat) ausgelöst. Mithilfe von Astaxanthin kann der Laktatspiegel gesenkt werden, sowie das Risiko für einen Muskelkater auch. Laktat kann nicht nur einen schmerzhaften Muskelkater verursachen, sondern auch Muskelverletzungen begünstigen. Je niedriger der Laktatspiegel ist, desto höher das Wohlbefinden. Es ist daher angeraten, dass Sportler und Athleten vermehrt auf die Aufnahme von Astaxanthin achten.
Diabetes mellitus kann eine fortschreitende und krankhafte Veränderung der Nieren auslösen und begünstigen. Es handelt sich dabei um Langzeit- und Folgeschäden der Volkskrankheit. Um einem Nierenversagen (dialysepflichtig) durch Diabetes vorbeugen zu können, kann der Konsum von Astaxanthin hilfreich sein. Tierversuche zeigten erste Erfolge.
Da Astaxanthin die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann, konnten Erfolge beim Hemmen von Alzheimererkrankungen verzeichnet werden. Das Gehirn wird direkt vor Ort durch Astaxanthin geschützt und freie Radikale können keinen oxidativen Stress verursachen. Es finden daher viel geringere Schädigungen im Bereich der Hirn- / Nervenzellen statt.
Interessant ist auch, dass Astaxanthin nicht nur den oxidativen Stress, ausgelöst durch freie Radikale, bei Menschen hemmen kann, sondern auch bei Haustieren. Tierversuche zeigten, dass Hunde, die extreme körperliche Anstrengungen bewältigen, mehr Leistungsfähigkeit und Ausdauer bieten können, als Hunde, die das Carotinoid nicht mit der Nahrung aufnehmen. Die positive Wirkung von Astaxanthin zeigte sich besonders intensiv, als das Carotinoid Schlittenhunden verabreicht wurde, die unter extremer, körperlicher Belastung standen. Sie benötigen bedeutend mehr Antioxidantien, als alle anderen Hunde.

 

Astaxanthin Erfahrung

Astaxanthin, die kleine rote Wunderpille? Oder doch nur ein falsches Versprechen der Naturheilforscher? Das Naturheilmittel aus Meerestieren gilt als eines der stärksten Antioxidantien auf dem Markt. Da es sich nicht um ein Arzneimittel handelt, liegen jedoch keine wissenschaftlichen Beweise vor, die die Wirksamkeit bestätigen. Dennoch gilt Probieren bekanntlich über Studieren, sodass Anwender Erfahrungen meistens mehr aussagen als Ergebnisse aus dem Labor.

In nahezu allen Erfahrungsberichten bestätigen Verbraucher einen positiven Effekt des Naturheilmittels. Die meisten Menschen hielten sich an die Hersteller Dosierung von zwei Tabletten täglich. Bei regelmäßiger Einnahme konnten Besserungen bei Folgenden Beschwerden und Krankheitsbildern erkannt werden:

  • Akne und entzündete Haut
  • empfindliche, juckende und trockene Haut
  • Verdauungsprobleme
  • Nachtblindheit
  • Rückenschmerzen
  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • chronische Achillessehnenentzündung
  • hohe Infektanfälligkeit
  • rheumabedingte Schmerzen und Steifheit
  • erhöhte Cholesterinwerte
  • Karpaltunnelsyndrom

Vor allem stellten Anwender fest, nach einem Infekt deutlich schneller zu genesen. Zudem fühlten sich die Verbraucher nach regelmäßiger Einnahme deutlich vitaler und leistungsfähiger. Das trifft sowohl auf Sportler zu als auch auf einen Kunden, der krankheitsbedingt Beta-Blocker einnehmen muss. Derartige Medikamente sind dafür bekannt, müde und träge zu machen. Dank Astaxanthin fühlte sich der Kunde aber viel wacher und könne sich im Alltag besser konzentrieren. Erwähnenswert ist in dieser Hinsicht vor allem, dass Astaxanthin offenbar keine Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten eingeht. Allgemein findet man keine Berichte über Nebenwirkungen des Mittels. Lediglich ein starker Fischgeruch rufe bei manchen Anwendern bei der Einnahme eine Hemmschwelle hervor. Dieser ist auf die Gewinnung des Stoffes aus Meerestieren und Algen zurück zu führen. Je nach Produkt variiert die Intensität des Geruchs. Aber gerade die Herkunft macht Astaxanthin so wertvoll für Vegetarier. Menschen, die auf den Verzehr von Meeresgetier verzichten, können ihren Bedarf mit einem pflanzlichen Mittel aus Algen decken.

Aufgrund der zahlreichen positiven Erfahrungen haben sich auch Forscher näher mit dem roten Wirkstoff beschäftigt. Aus zahlreichen Experimenten gehen Dosierungsempfehlungen hervor, nach denen eine Zufuhr von lediglich 4 g täglich unzureichend seien, um eine Wirkung zu erzielen. Anwender können bedenkenlos 8 g bis 12 g Astaxanthin am Tag zu sich nehmen, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen. Allein mit Lebensmitteln ließe sich der Bedarf ohnehin nicht decken.

Für viele Effekte existierten vor Kurzem nur Laborergebnisse. Neuerdings konnten Forscher aber viele Annahmen auch für die Realität bestätigen.

 

So zum Beispiel folgende Untersuchungen

  • Astaxanthin bekämpft freie Radikale 20-mal effektiver als Vitamin E, 50-mal effektiver als Beta-Carotin und 60-mal effektiver als Vitamin C
  • Gene Spiller Ph.D. vom Health Research and Studies Center in Kalifornien fand heraus, dass die Einnahme die Beschwerden eines Karpaltunnelsyndroms bereits nach vier Wochen senke
  • Zahlreiche Studien belegen, dass die UV-Empfindlichkeit um 20 % gesteigert wird
  • Die Wirkung auf Diabetes wurde bisher nur an Tieren getestet. Eine erstmalige Studie bei Menschen im Jahr 2018 lässt aber auch hier auf eine positive Wirkung hoffen
  • In einer Doppelblindstudie im Jahr 2012 konnte der Placebo Effekt bei Alzheimerkranken ausgeschlossen werden
  • Forscher entdeckten vor langer Zeit das sogenannte FOX03 Gen, welches die Lebensdauer positiv beeinflusst. Astaxanthin fördert dessen Bildung wie die Studie M et al., Effects of astaxanthin-rich Haematococcus pluvialis extract on cognitive function: a randomised, double-blind, placebo-controlled study, September 2012, J Clin Biochem Nutr der University of Hawaii Cancer Center Katagiri zeigte

Allerdings existieren auch Studienergebnisse, die eine Kontraindikation des Astaxanthins ergeben. Krebskranke Menschen sollten das Naturheilmittel auf jeden Fall meiden, so dir zuständigen Wissenschaftler. Da der Stoff die Zellzerstörung verhindert, hemmt er auch die Bekämpfung schädlicher Tumorzellen, die daraufhin ungestört Metastasen bilden.

Inhaltsstoffe

Antioxidantien

Antioxidantien gelten als „Wunderwaffe“ gegen Alterung und Krankheiten. Die Bezeichnung „Antioxidantien“ ist bei den meisten Menschen bekannt, die Bedeutung und Wirkung der Antioxidantien aber weniger. Bei Antioxidantien handelt es sich um chemische Verbindungen, die freie Radikale „entschärfen“ können, wenn sie im ausreichenden Maß im menschlichen Körper vorhanden sind. Da Antioxidantien dem „oxidativen Stress“ entgegenwirken, werden sie auch als Radikalfänger bezeichnet. Wissenschaftler sind sich sicher, dass freie Radikale die Entstehung zahlreicher Krankheiten begünstigen und die Alterung fördern. Freie Radikale, die Bezeichnung schreckt bereits die meisten Menschen ab, dabei haben freie Radikale im Organismus auch einen positiven Sinn. Sie sollen eigentlich nicht die gesunden Körperzellen schädigen, sondern Bakterien und Viren. Freie Radikale haben im Körper eine Existenzberechtigung, wenn sie das Immunsystem bei dem Kampf gegen Krankheitserreger unterstützen. Antioxidantien werden dann im Körper benötigt, wenn der Anteil zwischen freien Radikalen und Antioxidantien nicht mehr ausgewogen ist. Dies passiert:

  • wenn Stress vorliegt
  • die Ernährung nicht ausgewogen ist
  • Schlafmangel besteht
  • Entzündungen und Erkrankungen überwiegen.

Antioxidantien haben eine wichtige Aufgabe zu erfüllen, nicht nur im menschlichen Körper. Einige Branchen, wie z. B. die Lebensmittel- / Kosmetikindustrie oder die Medizinbranche, setzen Antioxidantien ein, damit die Inhaltsstoffe von Speisen, Kosmetika oder Arzneien nicht verderben. Ohne Antioxidantien kommt es zwangsläufig zu einer Oxidation und somit zu einer Veränderung der enthaltenen Stoffe. Bei diesen Veränderungen können sich Farbe, Geruch, Aussehen und Geschmack einer Mischung verändern. Oxidation spielt im Leben eine alltägliche Rolle. Jedem ist Rost an Metallteilen bekannt, hierbei handelt es sich um eine sehr bekannte Variante von Oxidation. Es können aber nicht nur Metalle oxidieren, sondern auch Lebensmittel, Öle und andere Substanzen. Äpfel, die sich an der Schnittfläche braun verfärben, zeigen die Auswirkung einer Oxidation. Durch die Zugabe von Antioxidantien kann eine Oxidation verhindert oder herausgezögert werden. Nicht umsonst kann die Braunfärbung einer Apfelschnittstelle verhindert werden, wenn diese mit frischem Zitronensaft eingestrichen wird. Eine Oxidation kann mithilfe von Antioxidantien nicht dauerhaft verhindert werden, weil die freien Radikale dem Antioxidantium ein Elektron entzieht. Dadurch wird ein Antioxidantium selber nicht zu einem freien Radikal, weil es von Natur aus ein Elektron mehr besitzt. Es kann allerdings weitere Oxidationen nicht mehr verhindern, weil es kein frei verfügbares Elektron mehr hat. Damit eine Oxidation dauerhaft verhindert werden kann, müssen daher im ausreichend viele Antioxidantien zur Verfügung stehen, damit im Organismus ein Gleichgewicht entsteht und ein Ungleichgewicht verhindert wird.

Der Kampf zwischen freien Radikalen und Antioxidantien ist ein stetiges „Geben und Nehmen“. Um Zellschädigungen und Erkrankungen verhindern zu können, dürfen die gesunden Zellstrukturen nicht zerstört werden. Das geht nur, wenn die freien Radikale ihr fehlendes Elektron von einem Antioxidantium „abziehen“ und gesunde Zellen unberührt lassen. Das Wechselspiel zwischen freien Radikalen und Antioxidantien können Sie sich fast bildlich vorstellen. Menschen, bei denen der Anteil von Antioxidantien höher ist als der Anteil freier Radikale, leben daher gesünder. Es bleiben immer ausreichend viele Radikalempfänger erhalten, damit Zellveränderungen oder Erkrankungen erfolgreich vorgebeugt werden kann. Welche Erkrankungen durch einen ausgeglichenen Anteil an Antioxidantien vermindert werden, ist wissenschaftlich noch nicht belegt, dennoch sind die forschenden Wissenschaftler sicher, dass sowohl Herz-/Kreislauf-Erkrankungen, wie auch Alterungsprozesse von Antioxidantien vermindert werden. Antioxidantien sind kein Medikament und können auch kein Medikament ersetzen. Sie können lediglich dabei behilflich sein, dass Ihr Organismus im Gleichgewicht ist. Falls Sie an ernsthaften Erkrankungen leiden, sollten Sie sich nicht nur ausschließlich mit Antioxidantien beschäftigen, sondern zuerst Ihren behandelnden Arzt konsultieren.
Denken Sie auch daran, dass Sie einen Ausgleich zwischen freien Radikalen und Antioxidantien erreichen können, indem Sie sich gesund ernähren und die Aufnahme und Entstehung von freien Radikalen durch Ihre Lebensweise nicht noch zusätzlich begünstigen.

Übersicht der wichtigsten Antioxidantien

Um die verschiedensten Antioxidantien besser darstellen zu können, werden sie in unterschiedliche Gruppen unterteilt. Vier Gruppen an Antioxidantien sind bekannt. Man unterscheidet:

  • Spurenelemente und Mineralien
  • Vitamine
  • sekundäre Pflanzenstoffe
  • Enzyme

 

Zu den Spurenelementen und Mineralien, die antioxidativ wirken, gehören:

  • Zink
  • Eisen
  • Selen
  • Phosphor
  • Calcium
  • Magnesium
  • Calium

 

Damit die Spurenelemente und Mineralien im Organismus antioxidativ wirken können, benötigen Sie folgende Enzyme, damit sich ein Zusammenspiel ergibt: Superoxid-Dismutase (SOD) und Sulforaphan, sowie einigen anderen Enzymen. Die Aufnahme der Enzyme alleine würde auch keine antioxidative Wirkung haben, weil auch die Enzyme die Kombination mit den Spurenelementen und Mineralien benötigen.

Zu den Vitaminen, die antioxidativ wirken gehören Betacarotin, Vitamin A, Vitamin E und Vitamin C. Die Betacarotine, Vitamin A und Vitamin E sind fettlöslich und sollten daher immer in Kombination mit etwas Fett verzehrt werden, damit sie vom Organismus vollkommen aufgenommen werden können.
Zu den antioxidativ wirkenden sekundären Pflanzenstoffen gehören Carotinoide, die zu den Pflanzen- und Zellfarbstoffen gehören. In die Gruppe der Carotinoiden gehören daher die natürlichen Farbstoffe Astaxanthin, Lycopin und Beta-Carotin. Ebenfalls antioxidativ wirken Flavonoide, die auch zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören, zu Ihnen werden Phenolsäuren und Anthocyane gezählt.
Antioxidantien können Sie am besten über die Nahrung aufnehmen. Fleisch ist eher arm an Antioxidantien. Obst und Gemüse enthält einen relativ hohen Anteil an Antioxidantien, wenn Sie lange Transportketten vermeiden und die Lebensmittel nach dem Einkauf so schnell wie möglich verzehren. Falls Sie nicht immer die Möglichkeit haben, die eingekauften Lebensmittel frisch zu verzehren, sollten Sie sie einfrieren, damit nach Möglichkeit eine Oxidation verhindert wird. Lagern Sie Ihre Lebensmittel ansonsten dunkel und kühl. Bevorzugen Sie frische Lebensmittel aus der Region, weil diese nicht nur besonders preisgünstig sind, sondern auch vor der Ernte vollkommen ausreifen können. Nur Obst und Gemüse, das vor der Ernte vollkommen ausreifen kann, bietet Ihnen die Menge an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, sowie sekundären Pflanzenstoffen, die Sie für Ihre Gesundheit benötigen.

 

Antioxidantien Lebensmittel

Lebensmittel mit großem Antioxidantien-Gehalt

Folgende Lebensmittel sind reich an Antioxidantien:

  • intensiv gefärbte Beeren, wie Holunderbeeren, Sanddorn, Goji-Beeren, Schwarze Johannisbeeren, Kirschen, Blaubeeren, Maulbeeren, Brombeeren, Acai-Beeren
  • alle Zitrusfrüchte: Trauben, Melonen, Granatäpfel und Äpfel samt Kernen
  • alle Kohlarten, auch als Sprossen (z. B. Grünkohl, Weiß- / Rotkohl, Blumen- und Rosenkohl
    tropische Früchte
  • grünes Gemüse / Salat: Spinat, Mangold, Brokkoli, Feldsalat und alle Sorten von grünem oder rotem Salat
  • Kräuter und Gräser: Dinkel- /, Weizen- und Gerstengras, Salbei, Minze, Basilikum, Schnittlauch, Petersilie, Rosmarin, Giersch, Brennnessel, Malvenblüten, Löwenzahn, Vogelmiere und Kerbel
  • verschiedenste Gemüse- und Würzpflanzen, wie Ingwer / Kurkuma, Zwiebeln, Knoblauch, Gurken, Tomaten, Paprika, Chili, Süßholz, Zucchini und anderen Pflanzen
  • Nüsse, Kerne und Saaten, wie Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Paranüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und einige mehr.

Eigentlich enthalten alle frischen Obst- und Gemüsesorten eine Vielzahl an Antioxidantien, besonders die Sorten, die intensiv gefärbt sind. Mit ein wenig Kreativität können Sie sich abwechslungsreiche Mahlzeiten zubereiten, die reich an sekundären Pflanzenstoffen, Spurenelemente und Mineralien, sowie Vitaminen sind. Denken Sie öfter einmal über einen gesunden Smoothie nach, dann verhindern Sie, dass wertvolle Inhaltsstoffe in der Nahrung durch Hitze zerstört werden. Auf Getreide- und Fleischprodukte brauchen Sie nicht zu verzichten, wenn Sie sich für Vollkorngetreide und Biofleisch entscheiden. Lachse und Schalentiere enthalten Astaxanthin, daher sollten Sie hin und wieder auch Fische und Schalentiere auf dem Speiseplan haben.

 

Funktionsweise

Antioxidantien beugen sowohl beim menschlichen und tierischen Organismus, wie auch bei Pflanzen, Zellschäden vor. Die meisten Zellschäden werden durch freie Radikale ausgelöst, die aggressiv auftreten und eine Oxidation erzwingen wollen. Als Antioxidantien werden Zellen bezeichnet, die freiwillig ein Elektron abgeben. Freien Radikalen fehlt ein Elektron, daher sind sie aggressiv auf der Suche nach Zellen, denen sie ein Elektron „stehlen“ können. Gesunde Zellen, die über intakte Moleküle verfügen, werden geschädigt, wenn ihnen ein Elektron gewaltsam entrissen wird. Damit diese nicht passiert, sollte das Verhältnis im Körper zwischen Antioxidantien und freien Radikalen immer ausgeglichen sein. Antioxidantien „fangen“ freie Radikale, indem sie ihnen freiwillig ein Elektron abgeben und sie durch die Elektronenabgabe neutralisieren. Sobald ein freies Radikal ein Elektron aufgenommen hat, ist es nicht mehr gefährlich. Gesunde Zellen werden auf diese Art und Weise von Antioxidantien geschützt, weil sie ein Elektron freiwillig abgeben, bevor freie Radikale gesunde Zellen angreifen. Nachdem Antioxidantien ein Elektron freiwillig an freie Radikale abgegeben haben, werden diese selber nicht zu einem freien Radikal. Im Gegensatz zu allen anderen Zellen verfügen Antioxidantien von Natur aus über ein überzähliges Elektron, das zum Ausgleich und zum Schutz anderer Zellen, an freie Radikale andockt. Die Funktionsweise der Antioxidantien ist faszinierend, weil sie sich auch gegenseitig regenerieren können. Das Antioxidans Vitamin C ist in der Lage, das Antioxidans Vitamin E zu regenerieren, wenn dieses ein Elektron an ein freies Radikal abgegeben hat. Sobald das Antioxidans Vitamin E ein Elektron an ein freies Radikal verloren hat, entsteht ein Vitamin E-Radikal. Das Vitamin E-Radikal kann wieder zu dem Antioxidans Vitamin E werden, wenn es von Vitamin C ein zusätzliches Elektron übernommen hat. Die Funktionsweise der Antioxidantien ist ausgeklügelt, kann aber nur funktionieren, wenn der Körper täglich mit ausreichend vielen Antioxidantien versorgt wird. Achten Sie daher beim Kauf stets auf Frische und Qualität.
Um Antioxidantien körperlich aufnehmen zu können, ist die Zugabe von ein wenig Fett oft empfehlenswert, weil einige Antioxidantien fettlöslich sind. Verwenden Sie als Fett am besten ein kalt gepresstes Pflanzenöl und verzichten Sie, wenn Sie frisches Obst und Gemüse verzehren, auf Milchprodukte. Antioxidantien werden von Milchprodukten bei der Ausübung ihrer schützenden Tätigkeit gehindert. Daher sollten Sie weder Sahne, noch Joghurt, Quark oder Frischkäse mit Lebensmitteln kombinieren, die reich an wertvollen Antioxidantien sind. Planen Sie Ihre Mahlzeiten am besten im Voraus, damit Sie genau überblicken können, wie hoch der Anteil an Antioxidantien ist, der nicht in Kombination mit Milchprodukten konsumiert wird. Sie können sich dann noch Zwischenmahlzeit einplanen, in denen Sie Obst und Gemüse mit Quark oder Joghurt mischen oder mit Käse überbacken. Legen Sie sich nicht so strenge Auflagen auf, dass der Genuss auf der Strecke bleibt. Durch den Einkauf hochwertiger Lebensmittel und einer durchdachten Zubereitung, werden Sie ausreichend viel Antioxidantien über die Nahrung aufnehmen.

 

Freie Radikale

Freie Radikale treten im menschlichen Organismus zweifach auf. Einmal werden sie zur Unterstützung des Immunsystems vom Körper selber genutzt, weil sie Krankheitserreger und Bakterien vernichten sollen. Gerät die körpereigene Herstellung von freien Radikalen außer Kontrolle, beginnt der Organismus sich selber, zu schädigen. Freie Radikale fallen im Körper ganz natürlich bei der Energiegewinnung an. Es handelt sich um Abfallprodukte, die bei den verschiedensten Stoffwechselvorgängen entstehen. Menschen, die ungesund leben und sich nicht ausgeglichen ernähren, laufen in Gefahr, mehr freie Radikale im Körper zu bilden, als dieser verkraften kann. Zu viele freie Radikale belasten den Körper stark, sie entstehen, wenn Sie folgende Genussmittel zu sich nehmen oder sich in manchen Lebensbereichen schlecht schützen:

  • zuckerhaltige Lebensmittel, vor allem, wenn viel Industriezucker enthalten ist
  • durch den Konsum von Drogen, Zigaretten, Medikamenten und Alkohol
  • unausgewogene Ernährung (die Ernährungspyramide beachten: viel Gemüse, Obst und wenig Fleisch und Zucker)
  • die Kontamination mit Chemikalien, Abgasen, Pestiziden, Lösungsmittel und anderen Umweltgiften
  • Sonnenbrand oder zu viele UV-Strahlen
  • Stress, psychisch und körperlich

Freie Radikale sind immer auf der Suche nach Elektronen, die sie an sich reißen können, da ihnen ein Elektron fehlt. Freie Radikale verlieren ihre aggressive Gefahr, wenn sich ein Elektron angekoppelt hat. Antioxidantien sind in der Lage, freien Radikalen das fehlende Elektron zu geben, damit sie diese nicht intakten Molekülen entreißen. Antioxidantien bieten einen verlässlichen Schutz gegen freie Radikale. Freie Radikale lösen gefährliche Oxidationen aus, die zerstörerisch auf den Organismus wirken. Sobald eine Oxidation so zerstörerisch ist, dass es für den Körper gefährlich wird, sprechen Experten von oxidativem Stress. Antioxidantien können oxidativen Stress verhindern, weil sie über ein zusätzliches Elektron verfügen, das sie den freien Radikalen zur Verfügung stellen, ohne einen Elektronenmangel zu bekommen. Moleküle, denen freie Radikale ein Elektron entreißen, die nicht antioxidantisch wirken, werden selber zu freien Radikalen. Stehen keine Antioxidantien zur Verfügung, entstehen im Organismus gefährliche Kettenreaktionen, die von Antioxidantien sofort gestoppt werden können.
Bei freien radikalen handelt es sich chemisch gesehen um Sauerstoffverbindungen (auf molekularer Ebene), die hochreaktiv sind, weil sie auf der äußeren Atomschale ein Ungleichgewicht aufweisen, da ein Elektron keinen Partner hat. Aufgrund dessen sind freie Radikale hochreaktiv und auf der aggressiven Suche nach einem zusätzlichen Elektron, damit die Elektronen auf der äußeren Schale des Atoms ebenfalls paarweise angeordnet sind. Freie Radikale sind so aggressiv, dass sie anderen Molekülen das Elektron entreißen, das ihnen fehlt. Dabei kommt es oxidativem Stress, der mit einer Zerstörung der Zellen verbunden ist, denen die fehlenden Elektronen von freien Radikalen entrissen werden.
Der Kampf gegen freie Radikale kann nur gewonnen werden, wenn der Organismus über ausreichend viele Antioxidantien verfügt. Diese sollten im besten Fall über die Nahrung aufgenommen werden.

Nebenwirkungen

Obwohl Astaxanthin wissenschaftlich noch nicht vollkommen erforscht ist, gibt es zahlreiche Studien, die sich mit den Nebenwirkungen des antioxidativen Carotinoid beschäftigen. Bei allen bisher durchgeführten Studien konnten keine Nebenwirkungen erkannt werden, wenn Astaxanthin regelmäßig als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen wird. Die einzig ersichtliche Nebenwirkung liegt darin, dass sich die Haut ein wenig rötlich (leicht orange) verfärbt, wie auch dann, wenn Kinder oder Erwachsene regelmäßig Karottensaft trinken. Die pflanzlichen Pigmente in Carotinoiden färben intensiv, auch die Haut, wenn ein regelmäßiger Konsum von Carotinoiden stattfindet. Diese und die folgenden Angaben beziehen sich nur auf natürliches Astaxanthin als Nahrungsergänzungsmittel, das aus der Mikroalge Haematocuccus pluvialis hergestellt wird. Bei den Studien konnten negative Interaktionen mit anderen Nahrungsergänzungsmitteln oder anderen Medikamenten ausgeschlossen werden, zudem konnten keine Anzeichen auf Giftigkeit gefunden werden, kein Allergiepotenzial, keine negativen Interaktionen mit Lebensmitteln aller Art und keine Verschlechterung von einem Gesundheitszustand, die durch Astaxanthin begünstigt wurde. Um diese Bestätigungen bezüglich der risikolosen Verwendung von Astaxanthin erhalten zu können, wurden mehr als acht klinische Studien durchgeführt, an denen mehr als 180 Probanden teilnahmen. Sie gehen somit keinerlei gesundheitliche Risiken ein, wenn Sie Astaxanthin als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Dennoch ist es empfehlenswert, wenn Sie stets Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt halten, bevor Sie Astaxanthin oder andere Nahrungsergänzungsmittel, über einen längeren Zeitraum zu sich nehmen möchten. So können Sie gleichzeitig Ihren Gesundheitsstatus überprüfen und festlegen lassen, damit Sie nach einigen Monaten mit ärztlicher Unterstützung herausfinden können, welche gesundheitlichen Veränderungen Ihnen die Einnahme von Astaxanthin gebracht hat. Schreiben Sie am besten in ein Tagebuch Ihr tägliches Befinden und Ihre durchgeführten Tätigkeiten, dann lassen sich die medizinischen Zusammenhänge auch noch nach vielen Jahren nachvollziehen.

Einnahme und Dosierung

Aufgrund der vielfältigen Wirkungsweise von Astaxanthin wird das starke Carotinoid als Nahrungsergänzungsmittel hergestellt, damit die ausreichende Aufnahme einfach erfolgen kann. Nur wenige Menschen schaffen es, so viel Astaxanthin über die Nahrung aufnehmen zu können, wie tatsächlich benötigt wird. Damit das effektiv wirkende Antioxidans allen Menschen zur Verfügung stehen kann, haben Wissenschaftler geforscht und forschen noch intensiv weiter, damit sie die vielfältigen Wirkungsweisen wissenschaftlich beweisen können.

Es werden nicht nur Haut und Zellen geschützt und die Alterung herausgezögert, sondern auch das Hirn und die Augen. Astaxanthin ist eines der wenigen Antioxidantien, das die Hirn-Blut-Schranke, aber auch die Blut-Retina-Schranke. Freie Radikale werden schnell und zuverlässig eliminiert, sodass nicht nur Entzündungen gemindert, sondern auch zahlreiche andere Erkrankungen.
Gegen folgende Erkrankungen konnten positive Wirkungen durch Astaxanthin beobachtet werden:

  • Parkinson
  • Arthrose und Arthritis
  • Entzündungen aller Art, im gesamten Körper
  • Arteriosklerose, Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems und Venenverschluss
  • Retinopathie, die diabetisch bedingt ist
  • Alzheimer
  • Grauer Star (Glaukom)
  • entzündliche Augenerkrankungen, z. B. Retinitis
  • oxidativer Stress
  • stärkt die Leistungsfähigkeit
  • unterstützt die Regeneration nach starker körperlicher Anstrengung

 

Gegen Arthritis und Arthrose

Bei Arthritis und Arthrose handelt es sich um sehr schmerzhafte, teilweise degenerative Gelenkserkrankungen, die mit entzündlichen Prozessen verbunden sind. Um die Knorpelgesundheit steigern und die Entzündungen zum Abklingen zu bringen, kann die Einnahme von Astaxanthin von Vorteil sein. Zahlreiche Menschen haben bei Erkrankungen an Arthritis und Arthrose durch die Einnahme von Astaxanthin Linderung erfahren, allerdings kann keine schnelle Linderung geboten werden. Zumeist dauert es vier bis acht Wochen, bis eine deutliche Besserung der Beschwerden erkennbar wird. Astaxanthin hat nicht nur bei chronischen Beschwerden gegen Arthritis und Arthrose bei vielen Verwendern die gewünschte Linderung geboten, es kann auch prophylaktisch eingenommen werden, wenn gerade keine akuten Beschwerden erkennbar sind. Dennoch sollte die Einnahme von Astaxanthin mindestens für zwei Monate eingeplant werden, bevor erkennbar wird, ob eine Linderung erkennbar wird oder nicht. Bevor Sie sich für eine Therapie mit Astaxanthin gegen Arthritis und Arthrose entscheiden, sollten Sie sich im besten Fall mit Ihrem Hausarzt über die Einnahme von Astaxanthin unterhalten.

 

Gegen Entzündungen

Astaxanthin wirkt Entzündungen entgegen. Im gesamten Organismus kann es zu den unterschiedlichsten Entzündungen kommen, die nicht nur Schmerzen verursachen, wie z. B. einem Tennisarm, bei dem sich die Sehnen entzündet haben, sondern auch das Immunsystem schwächen. Stetige Entzündungen überbeanspruchen das Immunsystem und schränken die Leistungsfähigkeit des Immunsystems ein. Ein Grund mehr warum Sie bei beginnenden Entzündungen direkt reagieren sollten. Damit Entzündungen und Infektionen auf Dauer keine Chance haben. Besonders unangenehm wird es, wenn Entzündungen im Magen- / Darmbereich chronisch werden und die Verdauung nicht mehr regelrecht verlaufen kann. Aufgrund der vorhandenen Entzündungen kann es dann, zusätzlich zu den Beschwerden, zu einem Vitamin- und Nährstoffmangel. Astaxanthin wirkt besonders effektiv gegen Entzündungen, wenn es mit Vitamin C kombiniert wird. Mit dieser Kombination konnten Wissenschaftler bereits das Magenbakterium Helicobacter pylori bekämpfen. Das Magenbakterium ist gefährlich, weil es nicht nur für Entzündungen der Magenschleimhaut verantwortlich ist, sondern auch zu Geschwüren im Magen und Zwölffingerdarm führen kann und in einigen Fällen die Entstehung von Magenkrebs begünstigt hat. Aufgrund der sehr guten Verbreitung von Astaxanthin im gesamten Organismus, kann das Carotinoid alle Zellen schützen, die von freien Radikalen bedroht oder bereits entzündet sind. Die Einnahme von Astaxanthin gegen Entzündungen bietet daher einen breiten Schutz für den gesamten Organismus. Es können auch Entzünden gemindert oder ausgeheilt werden, die Sie selber noch gar nicht erkannt haben. Dauerhafte Entzündungen können nicht nur im Magen- und Darmbereich gefährlich werden und irgendwann einmal entarten und zu Tumorerkrankungen führen, sondern auch in anderen Körperbereichen.

 

Stärkung des Immunsystems und des Kreislaufs

Die stärkende und antioxidative Wirkung von Astaxanthin wirkt sich auch positiv auf die Herzgesundheit aus. Astaxanthin bewirkt eine Entspannung empfindlicher Herzgefäße, wodurch es zu einer Verbesserung des Blutflusses und einer Senkung des Blutdrucks kommt. Herzentzündungen sind keine Seltenheit und sehr gefährlich, derartige, oft versteckte Entzündungen im Herzbereich klingen durch die regelmäßige Einnahme von Astaxanthin ab. Entzündungen im Bereich des Herzens sind häufig verantwortlich für Schlaganfälle, Embolien, Herzinfarkte, Thrombosen und arterielle Verstopfungen. Das Risiko an derartigen Herzerkrankungen zu erkranken, wird durch die Senkung der Entzündungen deutlich minimiert. Für eine Vielzahl von Herzerkrankungen ist die ungesunde Lebensweise der Bevölkerung verantwortlich, durch die die Anzahl der freien Radikale im Körper prozentual ansteigt. Es daher nicht nur zu Entzündungen am Herzen, sondern auch zu Zellschädigungen, die für schwere Herzerkrankungen verantwortlich gemacht werden können. Das stark antioxidativ wirkende Astaxanthin fängt sicher und zuverlässig die freien Radikale im Organismus und Herzbereich und neutralisiert sie zugleich. Die Anzahl der Herz- / Kreislauferkrankungen steigt stetig an. Der oxidative Stress, der entsteht, wenn sich im Körper viele freie Radikale befinden, ist einer der Hauptauslöser. Eine ungesunde Lebensweise, viel Stress und eine unausgewogene Ernährung wirkt sich nicht nur negativ auf die Herzgesundheit aus, sondern auch auf die Blutfette. Ein hoher Cholesterinspiegel begünstigt Arteriosklerose. Die vielseitige Wirkung von Astaxanthin hilft auch dieses Risiko, zu bannen. Die antioxidative Wirkung schützt die Gefäße vor freien Radikalen und steigert die Produktion vom „guten“ HDL-Cholesterin. Freie Radikale, die das „schlechte“ LDL-Cholesterin schädigen und die Entstehung von Arteriosklerose begünstigen könnten, werden vom Astaxanthin gefangen und neutralisiert. In Studien konnte bewiesen werden, dass eine Vergleichsgruppe, die regelmäßig Astaxanthin als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nahm, einen geringeren LDL-Cholesterinwert hatte, als die Vergleichsgruppe, die kein Astaxanthin zu sich nahm. Eine positive Wirkung auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf hat Astaxanthin auf anderer Ebene, weil messbar der Blutzucker und der Blutdruck gesenkt werden können. Um die Gesundheit des Herz- / Kreislaufsystems dauerhaft gewährleisten zu können, reicht eine kurzfristige Einnahme von Astaxanthin nicht aus. Das antioxidative Nahrungsergänzungsmittel sollte täglich in einer ausreichenden Dosis eingenommen werden.

 

Gegen Diabetes

Astaxanthin ist bei regelmäßiger Verwendung in der Lage, den Zuckerstoffwechsel auszugleichen. Diabetes hat viele Nebenwirkungen, die durch Astaxanthin ebenfalls ausgeglichen oder verhindert werden können. Diabetes kann zu Durchblutungsstörungen führen, denen mithilfe von Astaxanthin entgegengewirkt werden kann, weil der Blutfluss gefördert wird. Hinzu kommt eine Senkung der Blutfettwerte und des Blutdrucks. Die positiven Wirkungen von Astaxanthin, die auch die Herzgesundheit steigern, sind auch dafür verantwortlich, dass die krankmachenden Nebenwirkungen von Diabetes gemindert werden. Die freien Radikale, die durch Diabetes freigesetzt werden und die Gefäße schädigen, werden, bevor es zu einer Zellschädigung kommen kann, vom Astaxanthin abgefangen und neutralisiert.
Der erhöhte Blutzuckerspiegel von einem Diabetiker ist dafür verantwortlich, dass ein verstärkter oxidativer Stress Körperzellen schädigen kann. Die Diabetes-Erkrankung kann durch den oxidativen Stress sogar noch gesteigert werden, wenn die insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse geschädigt werden. Diabetiker leiden zudem oft an einer diabetischen Nephropatie, einer Folgeerkrankung von Diabetes, die die Nieren betrifft. Astaxanthin kann die Folgeerkrankungen von Diabetes mindern und in vielen Fällen sogar verhindern.

 

Gegen Alzheimer und für eine Stärkung des Gehirns

Krankheiten, wie Alzheimer und Demenz entstehen, wenn das zentrale Nervensystem erkrankt. Damit Erkrankungen des zentralen Nervensystems gemindert und verhindert werden, kann Astaxanthin eine wichtige Rolle spielen. Das Carotinoid Astaxanthin ist in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke überwinden zu können. Das bedeutet, dass mithilfe von Astaxanthin freie Radikale im Gehirn abgefangen und neutralisiert werden können. Bevor es zu Zellschädigungen im Gehirn kommt, die zu Alzheimer oder Demenz führen, werden die freien Radikale außer Kraft gesetzt. Astaxanthin gehört zu den wenigen Antioxidantien, die direkt im Gehirn wirken und Zellschädigungen oder Entzündungen im Gehirn verhindern können.
Durch Umweltgifte, zu viel UV-Strahlung, Stress, falscher Ernährung und vielen anderen Faktoren, bilden sich im Körper immer mehr freie Radikale, die auf die Suche nach Zellen sind, denen sie ein Elektron „abnehmen“ können. Durch diesen Elektronenraub kommt es dann zu Zellschädigungen, die besonders im Gehirn fatale Folgen haben können. Die Einnahme von Astaxanthin als Nahrungsergänzungsmittel kann vorbeugend wirken, sodass es gar nicht erst zu Zellschädigungen im Gehirn oder im zentralen Nervensystem kommt, die infolge Alzheimer oder Demenz auslösen.

 

Gegen Augenerkrankungen

Zu den Augenerkrankungen, vor denen Astaxanthin schützen und ihnen entgegenwirken kann, gehören:

  • grauer und grüner Star (Glaukom und Katarakt)
  • AMD (altersbedingte Makuladegeneration)
  • die Verstopfung von retinalen Arterien

 

Entzündungen in den Augen

Die meisten anderen Antioxidantien sind nicht in der Lage, die Blut-Retina- oder Blut-Hirn-Schranke überwinden zu können. Zellschädigungen durch freie Radikale im Auge oder im Gehirn können daher nur verhindert werden, wenn Antioxidantien den Weg ins Auge oder ins Gehirn finden zu können, damit sie vor Ort tätig werden können. Astaxanthin ist da eine der wenigen Ausnahmen und kann sowohl die Blut-Retina-Schranke, sowie auch die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Durch die regelmäßige Einnahme von Astaxanthin können Entzündungsprozesse und oxidative Vorgänge im Auge verhindert oder minimiert werden. Diese antioxidantischen Wirkungen sind für die meisten Menschen nicht spürbar. Solange die gefürchteten Augenerkrankungen aufgrund der antioxidativen Wirkung von Astaxanthin nicht auftreten, wird auch gar nicht bekannt, wie hoch das Risiko einer Augenerkrankung eigentlich ist (oder war). Direkte Sonneneinstrahlung kann ebenfalls zu Schädigungen im Auge führen, da die UV-Strahlung die Bildung freier Radikale fördert. Der dadurch entstehende und gesundheitsschädigende oxidative Stress bleibt aus, wenn eine ausreichend Menge Astaxanthin täglich als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen wird. Symptome, wie trockene Augen, Augenschmerzen oder Durchblutungsstörungen werden durch die Einnahme von Astaxanthin ebenfalls gezielt gemindert.
Astaxanthin verbessert nicht nur im Herzen den Blutfluss und in den verschiedensten Organen, sondern auch im Auge. Eine Verbesserung des Blutflusses bedeutet auch, dass die Netzhaut, wie auch die Makula mit mehr Sauerstoff und Vitalstoffen versorgt werden können. Die Sehkraft der Augen bleibt länger erhalten, als wenn Makula und Netzhaut nicht so umfassend mit lebenswichtigem Sauerstoff und Vitalstoffen versorgt werden. Es kann dann wesentlich schneller zu einer unerwünschten Degeneration der Makula kommen.

 

Hinweise zur Einnahme von Astaxanthin

Astaxanthin ist ein stark antioxidativ wirkendes Carotinoid, das Sie sowohl über die Nahrung, wie auch als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen können. Je nach Alter und Körpergewicht empfehlen Experten 4 – 8 mg als Einnahmedosierung, wenn Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden. Bei der Einnahme über die Nahrung können Sie die eingenommene Menge nur sehr schlecht errechnen. Mit der angegebenen Durchschnittsdosierung bietet Ihnen das Astaxanthin Schutz gegen Sonnenlicht, oxidativem Stress und ausreichend viel Stärke, wenn Sie beim Sport Ihre Leistung steigern möchten. Überflüssiges Astaxanthin, das nicht am selben Tag vom Körper verwendet wird, lagert sich ein und wird nicht über den Urin ausgeschieden. Somit können Sie sich ein kleines Astaxanthin-Depot im Körper aufbauen, damit Sie bei oxidativem Stress immer ausreichend Astaxanthin zur Verfügung haben. Es ist daher auch möglich, dass Sie an den Anfangstagen eine etwas höhere Dosis Astaxanthin zu sich nehmen, damit Sie ein kleines Depot aufbauen. Nach einigen Tagen können Sie dann die tägliche Dosis auf die empfohlene Dosierungsmenge reduzieren.
Astaxanthin ist ein natürliches Carotinoid, das auch in der Nahrung vorkommt. Es ist kein Medikament, das Sie therapeutisch gegen spezielle Krankheiten einnehme. Falls das Nahrungsergänzungsmittel, für das Sie sich entschieden haben, nicht noch zusätzlich zum Astaxanthin Fett enthält, sollten Sie es mit ein wenig kalt gepresstem, hochwertigen Pflanzenöl einnehmen, damit das fettlösliche Carotinoid vom Körper vollkommen aufgenommen werden kann.
Bei dem Astaxanthin, das aus Mikroalgen gewonnen wird, handelt es sich im natürliches Astaxanthin, ganz im Gegensatz zu dem synthetischen Astaxanthin, das als Futtermittelzusatz verwendet wird und für den menschlichen Verzehr nicht geeignet ist. Der Futtermittelzusatz Astaxanthin ist für die Verwendung für Menschen nicht zugelassen. Es wird für die Zufütterung bei Zuchtlachsen verwendet, damit diese ein ähnlich rotes Fleisch erhalten, wie Wildlachs von Natur aus. Bedenken Sie daher, dass Sie beim Verzehr von Zuchtlachs zwangsweise synthetisches Astaxanthin mit der Nahrung aufnehmen.
Natürliches Astaxanthin, das von Hummern, Wildlachsen, Krill, Garnelen und anderen Meerestieren natürlich aufgenommen wird, ist mit mehreren oder einem Fettmolekül kombiniert und somit verestert. Synthetisches Astaxanthin ist nicht verestert und somit nicht mit Fettmolekülen angereichert.
Möchten Sie Astaxanthin ganz natürlich über die Nahrung aufnehmen? Dann sollten Sie folgende Lebensmittel häufig auf den Speiseplan setzen:

  • Meeresfrüchte wie: Hummer, Krabben und Garnelen
  • Fische, wie: Lachs, Rotbrasse und Forelle
  • Kaviar
  • Gemüse, wie: rote Gemüsesorte (wie z. B. Paprika und Karotten)

Kleines Beispiel der Menge Lachs, die Sie täglich verzehren müssen, wenn Sie 3,3 mg Astaxanthin über die Nahrung aufnehmen möchten:
Von allen Lachsarten enthält der Rotlachs die höchste Astaxanthinmenge mit 30 bis 56 mg / Kilogramm. Das bedeutet, dass Sie etwa 150 bis 170 Gramm Lachs verzehren müssen, wenn Sie auf eine Menge von 3,3 mg Astaxanthin kommen möchten. Astaxanthin über die Nahrung aufnehmen ist gesund, aber sicherlich nicht täglich möglich. Sie sollten sich daher einen Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln Ihres Vertrauens suchen und das notwendige Astaxanthin mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln aufnehmen. Somit können Sie den oxidativen Stress im Körper konsequent und stetig bekämpfen und sich wieder jugendlich und leistungsfähig fühlen.

Astaxanthin kaufen

Wo kaufen?

Astaxanthin können Sie als Nahrungsergänzungsmittel in Apotheken oder auch über das Internet kaufen. Das Astaxanthin als Nahrungsergänzungsmittel ist rezeptfrei und frei verkäuflich erhältlich.

 

Als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich

Da kaum ein Mensch so viel Astaxanthin über die Nahrung aufnehmen kann, wie benötigt wird, ist die Einnahme von Astaxanthin als Nahrungsergänzungsmittel empfehlenswert. Astaxanthin hat als Nahrungsergänzungsmittel die beste Qualität, Bioverfügbarkeit und Wirkung, wenn das Carotinoid aus Mikroalgen gewonnen wird. Achten Sie daher immer beim Kauf von Astaxanthin als Nahrungsergänzungsmittel darauf, wie dieses hergestellt wurde und welche Angaben der Hersteller zum Präparat macht.

 

Hinweise bei Kombination von Astaxanthin mit anderen Nahrungsergänzungsmittel

Lesen Sie sich stets die Packungsbeilage durch, wenn Sie Nahrungsergänzungsmittel aller Art verwenden möchten. Bei der regelmäßigen Einnahme von Astaxanthin wird die Kombination mit Vitamin C empfohlen. Verschiedenste Antioxidantien, wenn Sie in Kombination eingenommen werden, können die antioxidantische Wirkung steigern. Entnehmen Sie die jeweiligen Hinweise nicht nur der Packungsbeilage, sondern befragen Sie auch Ihren Hausarzt, wenn Sie zusätzlich zum Astaxanthin noch andere Nahrungsergänzungsmittel konsumieren möchten. Ihr Hausarzt kennt Ihre Vorerkrankungen und kann Sie daher ganz individuell beraten.

Astaxanthin

Was sind Carotinoide?

Carotinoide wirken antioxidativ auf den menschlichen Organismus und neutralisieren freie Radikale im Körper. Sie sind Mitglied der wichtigsten Phytaminegruppen. Bis zum jetzigen Forschungsstand sind mehr als 600 Carotinoide bekannt, die eine färbende Wirkung in fast allen Obst- und Gemüsesorten übernehmen. Carotinoide sind fettlöslich und sollten daher immer in Kombination mit ein wenig Fett oder Öl konsumiert werden. Zu den Carotinoiden gehört auch das Astaxanthin, das Algen, Schalentiere, Fische (wie z. B. Lachs) und Flamingos rötlich färbt. Carotinoide wirken nicht nur auf den menschlichen Organismus antioxidativ, sondern auch bei Pflanzen und Tiere. Sie schützen sie vor den verschiedensten Infektionen (wenn sie unter der Erde, in den Wurzeln gebildet werden) und UV-Strahlen (nehmen oberirdisch an der Fotosynthese teil). Zu den wichtigen Carotinoiden, die der Mensch für seine Gesunderhaltung benötigt, gehören:

  • Astaxanthin
  • beta- Carotin
  • Lykopin
  • Lutein
  • Kryptoxanthin (alpha und beta)
  • Zexanthin

Carotinoide schützen aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung die menschlichen Zellen und stärken das Immunsystem. Nicht alle Carotinoide bieten den gleichen Schutz für den menschlichen Organismus, da sie verschiedene Wirkungen und Fähigkeiten haben, die sich im besten Fall gegenseitig verstärken und ergänzen können. Carotinoide werden nicht als Therapie, z. B. als Ersatz von Medikationen eingesetzt. Sie sollten eher vorbeugend, bestenfalls über die Nahrung, aufgenommen werden. Sie schützen dann den Körper vor Krebs-, Infektions- und Herzkreislauferkrankungen, aber auch vor Diabetes und Entzündungen. Da durch den regelmäßigen Verzehr von Carotinoiden lediglich das Risiko gesenkt wird, an derartigen Erkrankungen zu erkranken, besteht keine Garantie, dass durch eine abwechslungsreiche und carotinoidreiche Ernährung, keinerlei Krankheiten auftreten.
Carotinoide können ganz einfach über die Nahrung aufgenommen werden, wenn Sie täglich ein bis zwei Gläser Smoothie trinken, in das Sie wenige Tropfen kalt gepresstes Olivenöl geben. Carotinoide sind nicht nur in Tomaten, Möhren, Paprika oder anderen roten Gemüsesorten enthalten, sondern auch in grünem Blattgemüse und andern grünen Obst- und Gemüsesorten. Nehmen Sie viel Obst und Gemüse auf, wie Sie können, verzichten Sie aber nicht auf ein wenig hochwertiges, kalt gepresstes Pflanzenöl. Denken Sie daran, dass zwar viele Obstsorten reich an Carotinoiden sind, diese aber auch viel Fruchtzucker enthalten. Mithilfe von verschiedensten Gemüsesorten können Sie täglich viele Carotinoide (unterschiedliche) aufnehmen, ohne dass Fruchtzucker die schlanke Linie in Gefahr bringt. Um ausreichend viel Astaxanthin über die Nahrung aufnehmen zu können, können Sie Suppen- und Wokgerichte, aber auch Salate mit Meeresfrüchten und Lachs kombinieren. Carotinoide sind in rohem Gemüse zu finden, aber auch in gekochtem. Besonders reich an Carotinoiden sind gekochte Tomaten, die als Ketchup, Tomatenmark, Tomatensugo oder Tomatensaft mehr verfügbare Carotinoide bieten, als in ungekochtem Zustand.
Versuchen die daher über die Nahrung einen Großteil der unterschiedlichen Carotinoide aufzunehmen, damit Sie von der antioxidativen Wirkung profitieren können. Carotinoide mindern Falten, schützen die Makula, schützen die Haut vor Strahlenschäden

Geschichte und Vorkommen

Astaxanthin ist ein Farbstoff und Carotinoid, das ganz natürlich gebildet wird. Besonders häufig erfolgt die Bildung von Astaxanthin in den Zellen der Grünalge. Astaxanthin ist ein Antioxidans, das nicht nur im menschlichen Organismus seine schützende Wirkung entwickelt, es schützt auch Pflanzen vor schädigender Oxidation. Aus dem Grund bilden zahlreiche Pflanzen und kleine Organismen selber Astaxanthin, als eigenen Reparatur- und Schutzmechanismus. Algen, die sich rot färben, erleiden in diesen Momenten zumeist eine Stresssituation, wie z. B. bei Wassermangel. Die Rotfärbung der Algen lässt sich durch eine gesteigerte Astaxanthinbildung erklären, die die Zellen der Algen nicht nur vor intensiver Sonneneinstrahlung schützt, sondern auch dabei behilflich ist, die Trockenperiode überstehen zu können. Zu dem Schutz vor UV-Strahlung kommt ein Schutz vor physikalischen und chemischen Einflüssen hinzu. Astaxanthin wird außerdem noch von Bakterien, Schimmelpilzen und Plankton gebildet, aber nicht in so großen Mengen, wie von Grünalgen. Zu den tierischen Quellen von Astaxanthin gehören Lachs und Schalentieren. Hierbei muss erwähnt werden, dass nur wild lebender Lachs die rötliche Färbung aufweist, die vom enthaltenen Astaxanthin hervorgerufen wird. Damit Zuchtlachs, der zu einer Graufärbung seines Fleisches neigt, dennoch verkäuflich ist, werden den gezüchteten Lachsen zusätzliches Astaxanthin bei der Fütterung zugeführt. Daher kommt es dann ebenfalls zu einer Rotfärbung des Lachsfleisches, wenn ausreichend Astaxanthin im Fischfutter enthalten ist.
Aufgrund der zahlreichen positiven Auswirkungen von Astaxanthin auf den Organismus von Mensch und Tier, wird Astaxanthin als Nahrungsergänzungsmittel hergestellt. Um eine hohe Qualität bei der Herstellung von Astaxanthin erreichen zu können, wird dafür fast ausschließlich Haematoccous pluvialis (eine Mikroalge) verwendet. Einige Hersteller stellen Astaxanthin aus Pilzen her, die genetisch verändert sind, allerdings unterscheiden sich diese Astaxanthinpräparate von der Wirkung her von den Präparaten, die aus der Mikroalge hergestellt werden.

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Natur Zentrum Autor

Herbert Havera

Herbert Havera

Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen. 

Quellenangabe

Petra Hirscher, Gesund durch Astaxanthin Bob Capelli, Astaxanthin: Natural Astaxanthin, King of the Carotenoids Isabell Schmid, Untersuchungen zur biotechnologischen in vivo und in vitro Produktion von Carotinoiden (Schriftenreihe des DECHEMA-Forschungsinstituts)

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