Gerstengras

Wirkung, Anwendung, Studie | Wo kaufen?

Es ist grün, gesund und erobert aufgrund seines extrem hohen Nährstoff Gehalts derzeit die Regale in Reformhäusern, Drogeriemärkten und Apotheken: Gerstengras. Nicht nur die auffällige Farbe macht das Nahrungsergänzungsmittel interessant für Menschen, die abnehmen möchten, einen natürlichen Mineralstofflieferanten für noch mehr Leistung beim Sport suchen oder sich einfach gesünder ernähren wollen. Gerstengras zählt längst zu den sogenannten Superfoods. Dabei handelt es sich um Lebensmittel, die eine überdurchschnittliche Nährstoffdichte aufweisen. 

Zumeist kommen sie aus Übersee, machen einen exotischen Eindruck und weichen daher optisch von den gewöhnlichen Nahrungsmitteln ab. Besonders exotisch ist Gerstengras jedoch nicht. Zumindest stammt es sogar meistens aus deutschem Anbau. Um genau zu sein wird das Superfood aus den Halmen der Gerste gewonnen. Somit handelt es sich um ein Pflanzenextrakt aus der Gattung der Süßgräser. Gerstengras wird noch sehr jung geerntet. In diesem Stadium weist das Gras eine sehr hohe Nährstoff- und Vitamindichte auf. Anschließend werden die Halme gefriergetrocknet und zu feinem Pulver vermahlen. Dieses Verfahren gilt als eine der schonendsten Herstellungsmethoden, sodass alle Mineralstoffe enthalten bleiben. In dieser Form kommt es entweder als pures Pulver oder in Kapseln in den Handel. Und wie schmeckt Gerstengras? Ganz einfach, genauso wie es aussieht: kräftig, grasig, aromatisch und leicht bitter.

Wirkung und Anwendung

Obwohl Gerstengras wie natürliches Getreide geerntet wird, zählt es zu den Nahrungsergänzungsmitteln. Zum einen liegt dies an der Darreichungsform als Tablette, Kapsel oder Pulver, zum anderen ist es nicht möglich, sich ausschließlich von dem Gras zu ernähren. Eigentlich paradox, wenn man bedenkt, wie viele Nährstoffe und Vitamine Gerstengras enthält. Leider erschwert die Zuordnung zu den Nahrungsergänzungsmitteln auch ein wenig den Erwerb. Gerstengras ist nur im Internet, in Reformhäusern und manchmal auch in gut sortierten Drogeriemärkten erhältlich. Darüber hinaus wird man auch in der Apotheke fündig. Gerstengras ist nicht rezeptpflichtig und für jeden Menschen erhältlich.

 

Haare / Haarausfall

Viele Menschen leiden schon in jungen Jahren an lichtem Haar oder Haarausfall. Meistens ist ein Vitamin- oder Nährstoffmangel die Ursache. Dieser resultiert wiederum oft aus einer Übersäuerung des Organismus. Ein ungesunder Lebensstil, vor allem aber eine falsche Ernährung sind schuld an der Unterversorgung. Als Nahrungsergänzungsmittel hilft Gerstengras, die Vitamindepots wieder aufzufüllen. An erster Stelle sei hier Vitamin B2 genannt, das in hoher Konzentration in dem Pulver vorliegt. Es stärkt die Kopfhaut und gibt der Haarwurzel somit mehr Stabilität. Zudem beugt es Schuppen vor. Chlorophyll, der Farbstoff, der dem Gras seine leuchtend grüne Farbe verleiht, verjüngt die Haare, indem es die Zellerneuerung anregt. Apropos Verjüngung: Forscher fanden heraus, dass für das Ergrauen der Strähnen die sogenannten Wasserstoffperoxide verantwortlich sind. Im Alter werden sie eigenständig von den Haarzellen produziert. Zu dieser Erkenntnis kam ein Forscher Team der University of Bradford. Jene Wasserstoffperoxide verhindern die Aufnahme von Melanin in den Zellen. Dies sind die Pigmente, die dem Haar letztendlich seine Farbe verleihen. Weil Gerstengras so reich an Spurenelementen ist, schafft es einen Ausgleich, der den Wasserstoffperoxidspiegel senkt. Menschen, die Gerstengras einnehmen, bleiben optisch demnach länger jung. Zudem stellte die Wissenschaftlerin Dr. Cindberry fest, dass Asiaten und Afrikaner seltener Glatzen tragen als Europäer. Als Begründung zog sie die differenzierte Ernährung heran. In jenen Ländern ernähren sich die Menschen hauptsächlich von Getreide, unter anderem Gerste.

 

Haut

Ebenso wie bei der Haarstruktur besitzt Chlorophyll auch im Bezug auf das Hautbild eine verjüngende Wirkung, indem es die Zellen erneuert. Diese besitzt mehr Spannkraft, was Cellulite und Falten verhindert. Das enthaltene Selen macht die Haut noch dazu geschmeidiger und verleiht ihr Elastizität. Auch Narben sollen angeblich durch die Einnahme von Gerstengras verblassen. Der gesteigerte Sauerstofftransport durch die hohe Eisen Konzentration sorgt für eine bessere Durchblutung. Die Haut erscheint rosiger und gesünder. Zudem regt Gerstengras die Hautatmung an. Ebenfalls soll sich das Pulver positiv auf Akne oder Neurodermitis auswirken, da es entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Zink unterstützt darüber hinaus die Wundheilung. Um Pickel zu beseitigen empfiehlt sich das Anrühren einer Maske, das dank der Darreichungsform als Pulver einfach gelingt. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Pflegeprodukten besteht darin, dass diese meistens Konservierungsstoffe oder andere chemische Zusätze enthalten. Auf Dauer gewöhnt sich die Haut an die Pflege und stellt ihren eigenen Regenerierungsmechanismus ein. Gerstengras ist hingegen rein pflanzlich und deshalb auch für Menschen mit empfindlicher Haut geeignet.

 

Augen

Dass Vitamin A gut für die Sehkraft ist, lernen Menschen schon im Kindesalter. Dafür muss man aber nicht unbedingt Unmengen von Möhren essen. Gerstengras liefert das Vitamin ebenfalls in hohen Mengen.

Darm

Eine ungesunde Ernährung schadet dem Basen-Säure Haushalt des Körpers. Nur wenn ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen gutartigen und schädlichen Bakterien im Darm herrscht, ist seine optimale Funktionsfähigkeit gewährleistet. Nehmen die schlechten Darmbakterien überhand, drohen Völlegefühl, Verdauungsbeschwerden, allgemeines Unwohlsein und Bauchschmerzen. Mit seiner hohen Konzentration an Vitaminen und Mineralstoffen hilft Gerstengras bei der Bildung nützlicher Milchsäurebakterien. Enzyme können besser arbeiten und fördern die Verdauung.

Somit gerät der Säure-Basen Haushalt wieder ins richtige Gleichgewicht. Zudem besitzt Gerstengras viele Ballaststoffe. Jene quellen im Verdauungstrakt auf und stimulieren somit die Darmaktivität. Der Speisebrei kann besser abtransportiert werden. Auf diese Weise scheidet der Körper mehr Giftstoffe aus. Gerstengras ist demnach das perfekte Mittel für eine Entschlackungskur.

 

Abnehmen

Auch wenn Menschen rundum fit und gesund sind, wünschen sich die meisten ein paar Kilos weniger auf den Hüften. Auch hier kann Gerstengras abseits der Nährstoffversorgung und Entgiftung des Körpers hilfreich sein. In Kanada und den USA ersetzen sogar viele Sportler mittlerweile ihre Elektrolytgetränke durch das mit Wasser angereicherte Gerstengras Pulver. Mit rund 25 % pflanzlichem Eiweiß trägt das Mittel zum Muskelerhalt bei. Der Clou daran ist, dass Muskeln auch im Ruhezustand Energie verbrennen und somit den Grundumsatz steigern. Zudem wirken komplexe Kohlenhydrate lange sättigend, während das Chlorophyll den Heißhunger hemmt. Allerdings muss bedacht werden, dass Gerstengras kein reines Diätmittel ist. Allein von der Einnahme wird man nicht abnehmen. Sport und eine ausgewogene Ernährung sind ebenso wichtig. Wer sich allerdings für eine entgiftende Smoothie Kur zur Gewichtsreduktion entscheidet, ist mit dem grünen Pulver bestens beraten. Wenn auch nur wenige Kalorien aufgenommen werden, versorgt Gerstengras den Organismus mit zahlreichen essentiellen Nährstoffen und Vitaminen.

 

Bei Krebs

Die vielen Vitamine, die in Gerstengras stecken- allen voran Vitamin C und E-, bekämpfen freie Radikale im Körper, aus denen sich Tumorzellen bilden. Vor allem gegen Hautkrebs aufgrund zu intensiver UV-Belastung hilft der Inhaltsstoff Lunasin.

Gerstengras für Tiere

Nicht nur auf den menschlichen Körper hat die Einnahme von Gerstengras sehr positive Auswirkungen. Auch Tieren kann das Pulver als Nahrungsergänzung verabreicht werden. Während sich Tabletten oder Kapseln weniger eignen, ist das Pulver ideal, um es dem Fressen beizumengen. Meistens wenden Tierhalter es bei Hunden, Pferden oder Katzen an. Die Erfolge werden schon nach kurzer Zeit sichtbar. Zum Beispiel bekommt das Fell mehr Glanz, die Tiere wirken agiler und gesünder. 

Gerstengras stärkt das Immunsystem, beugt entzündlichen Gelenkerkrankungen vor und garantiert den Erhalt einer starken Knochenstruktur. Wenn Tiere das Pulver nicht anrühren sollten, kann man Gerstengras auch selbstständig anbauen und die Halme zum Rohverzehr anbieten.

Studien

Inhaltsstoffe

Gerstengras ist ausgesprochen reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Durch das schonende Produktionsverfahren der Gefriertrocknung bleiben diese auch im Endprodukt enthalten. Gerade dieser „Cocktail“ aus Vitaminen, Spurenelementen, Mineral- und Nährstoffen macht Gerstengras zu einem der derzeit beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt. Besonders zeichnet sich Gerstengras durch den hohen Chlorophyll Gehalt aus. Durch den grünen Farbstoff macht das Mittel unter all den konkurrierenden Produkten im Regal auf sich aufmerksam. Chlorophyll ist nicht nur ein Endprodukt der Fotosynthese, also der Energiegewinnung von Pflanzen, sondern bewirkt auch im menschlichen Organismus viele positive Vorgänge. Allen voran ist dabei die Blutbildung zu nennen. Eine hohe Konzentration der roten Blutkörperchen hält den Körper jung und agil und gewährleistet zudem die Sauerstoffversorgung aller Organe sowie des Gehirns. Zudem entlastet Chlorophyll das Herz, indem es die Cholesterinwerte senkt. Schädliche Fette können sich nicht an den Gefäßwänden ablagern und diese verengen. Das beugt Herzinfarkten und Schlaganfällen vor.

Eine ebenso bedeutende Rolle kommt den Ballaststoffen zu. Der Körper baut sie nicht ab, sie passieren den Magen also unberührt. Im Darm verdoppeln sie anschließend ihr Volumen und stimulieren somit die Darmaktivität. Das beugt Verstopfungen vor, da der Speisebrei schneller abtransportiert werden kann. In diesem Zuge befreit sich der Darm überdies von Giftstoffen, sogenannten Schlacken, die auf Dauer Entzündungen hervorrufen können. Da Ballaststoffe die Verdauung lange beschäftigen, verringert sich das Hungergefühl. Menschen, die abnehmen möchten, sind mit Gerstengras demnach bestens beraten.

Zwar stecken diese Ballaststoffe auch in anderen Nahrungsergänzungs- sowie natürlichen Lebensmitteln, die einzigartige Kombination aus Vitaminen und Mineralstoffen aus dem Gerstengras macht es dem Körper aber möglich, diese in hoher Konzentration zu resorbieren. Die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben demnach nicht nur bei der Herstellung erhalten, sondern werden zu fast 100 % vom Körper aufgenommen.

 

Nährstoffe

In diesem Absatz sollen die enthaltenen Nährstoffe noch einmal herauskristallisiert und ihre Wirkung vertieft werden. Dazu zählen:

 

Eiweiße

Gerstengras enthält rund 25 % pflanzliche Proteine, die dem Muskelschwund vorbeugen und gleichzeitig mit Vitaminen optimal vom Körper aufgenommen werden können. Obwohl es sich um ein Getreide handelt, weist kaum ein anderes Korn einen so hohen Eiweißgehalt auf.

 

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate geraten immer mehr in Verruf, dick zu machen und den Insulinspiegel ansteigen zu lassen. In Gerstengras ist aber kein schädlicher Zucker enthalten. Vielmehr handelt es sich um sogenannte komplexe Kohlenhydrate, welche lange sättigen um den Körper wertvolle Energie bereitstellen.

 

Eisen

Eisen ist ein sehr wichtiges Spurenelement, das den Menschen vor Ermüdung bewahrt. Hauptsächlich ist es an der Blutbildung beteiligt. Gerstengras besitzt fünf Mal mehr Eisen als Spinat, der eigentlich für seinen hohen Ferrum Gehalt bekannt ist. Aufgrund der verbesserten Sauerstoffversorgung steigt nicht nur die Gehirnleistung, sie macht Gerstengras auch für Ausdauersportler sehr interessant.

 

Vitamin B2

Vitamin B2 gilt als Radikalfänger und schützt die Zellen vor antioxidativem Stress. Da das Vitamin ansonsten nur in Milchprodukten vorkommt, ist Gerstengras ein effektives Nahrungsergänzungsmittel für Veganer und Menschen mit Laktoseintoleranz.

 

Calcium

Eigentlich gilt Milch als Hauptlieferant für das Knochen stärkende Calcium. Im Vergleich enthält Gerstengras jedoch 11 Mal mehr Anteile. Auch hier profitieren Menschen mit einer Unverträglichkeit gegenüber Laktose und Veganer. Gerstengras beugt dementsprechend Osteoporose vor.

 

Folsäure

Folsäure ist grundlegend für das Immunsystem, fördert die Zellteilung und ist besonders für Schwangere wichtig.

 

Zink

Zink fördert die Wundheilung und ist eines der wichtigsten Spurenelemente überhaupt. Es ist an nahezu jedem Stoffwechselprozess beteiligt.

 

Magnesium

Magnesium ist ebenso wie Calcium wichtig für stabile Knochen, reguliert zudem den Elektrolyt Haushalt und ist an der Proteinsynthese beteiligt. Außerdem verhindert es Muskelkrämpfe.

 

Phosphor

Ohne Phosphor kann der Körper kein Calcium in den Knochen einlagern. Zudem reguliert es den pH-Wert des Blutes.

 

Vitamin C

Vitamin C ist das wichtigste Vitamin für ein gesundes Immunsystem und fördert die Aufnahme vieler Nährstoffe.

 

Vitamin E

Vitamin E gilt als das Nervenvitamin, da es die Zellen vor antioxidativem Stress schützt und beruhigend wirkt. Zudem besitzt es eine entzündungshemmende Funktion.

 

Vitamin K

Vitamin K ist ebenfalls am Erhalt der Knochendichte beteiligt.

 

Vitamin A

Retinol, auch als Vitamin A bekannt, schärft die Sehkraft.

Nebenwirkungen und Kritik

Zwar existieren hunderte positive Erfahrungsberichte zu dem Nutzen durch Gerstengras, wissenschaftlich belegt sind die meisten jedoch nicht. Wenn das Süßgras auch keinen Zucker oder das Klebeeiweiß Gluten enthält, müssen Zöliakiekranke vorsichtig sein. Da die Gerste wie herkömmliches Getreide geerntet wird, können sich Rückstände anderer Sorten an den Erntemaschinen befinden. Somit können Verunreinigungen ins Pulver gelangen. Auch für Menschen mit einer Gräser Allergie ist die Einnahme nicht zu empfehlen. Es drohen Nebenwirkungen wie Juckreiz, Hautausschlag, Brennen im Mundraum oder ein unangenehmes Kribbeln. Im schlimmsten Fall erbrechen die Konsumenten oder leiden an starker Übelkeit.

Einnahme und Dosierung

Im Gegensatz zu anderen Nahrungsergänzungsmitteln stehen dem Verbraucher bei Gerstengras nur wenige Darreichungsformen zur Auswahl. Am geläufigsten ist das Pulver, dicht gefolgt von der Kapsel. Etwas seltener ist Gerstengras in Tablettenform anzutreffen. Diese bietet jedoch einen entscheidenden Vorteil. Viele Menschen mögen den kräftigen Geschmack nicht, der zum Teil bittere Nuancen enthält. Tabletten sind dagegen geschmacksneutral. 

Zudem sind sie häufig mit anderen Vitaminen und Nährstoffen angereichert, die die Aufnahme und Wirksamkeit der enthaltenen Stoffe optimieren. Leider lassen sich Tabletten im Gegensatz zum Pulver nicht selber dosieren. Eine allgemeingültige Empfehlung gibt es diesbezüglich sowieso nicht. Fällt die Wahl des Verbrauchers auf die Darreichungsform der Tablette, sollte er sich nicht wundern, wenn der Hersteller empfiehlt, bis zu 12 Tabletten täglich einzunehmen. Beim Pulver erfolgt die Einnahme hingegen nach eigenem Maß. Bis zu 3 TL sind erlaubt, die am besten über den Tag verteilt ins Essen oder in Getränke gemischt werden. Im Zuge einer Kur beträgt die Dauer der Einnahme rund vier bis sechs Wochen. Dabei ist es empfehlenswert, zunächst mit einer geringen Dosis zu beginnen, um etwaige Unverträglichkeiten auszuschließen. Anschließend muss man ein wenig experimentieren, um seinen individuellen Bedarf fest zu stellen. In der Küche erweist sich Gerstengras als sehr vielseitig. Die beliebteste Einnahme ist wohl die Zubereitung eines grünen Smoothies, bei dem Pflanzenmilch oder Wasser mit frischem Obst, Gemüse und einem TL des Nahrungsergänzungsmittels püriert wird. Weniger aufwendig ist es, das Pulver über das Müsli zu streuen. Aber auch zum Backen kann Gerstengras verwendet werden. Allerdings nimmt in diesem Fall die Bio Verfügbarkeit ab, da die Hitze die enthaltenen Vitamine zerstört. Als Tee kann Gerstengras deshalb nicht aufgebrüht werden. Dass das Süßgras sehr viele Ballaststoffe enthält sollte es stets mit ausreichend Flüssigkeit aufgenommen werden, um Verdauungsbeschwerden zu vermeiden. Auf 1 TL sollten dazu mindestens 150 ml Wasser oder Saft gerechnet werden.

Natur Zentrum Autor

Herbert Havera

Herbert Havera

Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen. 

Quellenangabe

Tobias Reetz, Jens Léon: Die Erhaltung der genetischen Diversität bei Getreide. Auswahl einer Gersten Core-Collection aufgrund geographischer Herkunft, Abstammung, Morphologie, Qualität, Anbaubedeutung und DNA Markeranalysen. In: Lehr- und Forschungsschwerpunkt „Umweltverträgliche und Standortgerechte Landwirtschaft“. Forschungsbericht 119, 2004, ISSN 1610-2460, Landwirtschaftliche Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 

Steven Mithen: After the Ice: A Global Human History, 20,000 – 5000 BC, Harvard 2012, ISBN 978-0-7538-1392-8.

European Food Safety Authority (EFSA) Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA): Scientific Opinion on the substantia of a health claim related to barley beta-glucans and lowering of blood cholesterol and reduced risk of (coronary) heart disease pursuant to Article 14 of Regulation (EC) No 1924/2006. In: EFSA Journal. 9, Nr. 12, 2011, S. 2470

Gerlinde Nachtigall: Verbund aus Wissenschaft und Wirtschaft erforscht stoffliche Anwendungen für waxyGerste. Julius-Kühn-Institut 2009, Pressemitteilung.

Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (DFA), Garching (Hrsg.): Lebensmitteltabelle für die Praxis. Der kleine Souci · Fachmann · Kraut. 4. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-8047-2541-6, S. 224.